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Die Absorption von Unsicherheit – Warum Souveränität dort beginnt, wo das Ego aufhört

  • Autorenbild: Christian
    Christian
  • 2. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden



In der Ratgeberliteratur wird die zweite Säule des Ikigai oft als „Sich selbst loslassen“ übersetzt. Für einen Entscheider klingt das nach Kontrollverlust. In der Realität von C-Level und Unternehmertum ist jedoch das Gegenteil der Fall: Es ist die Wiederherstellung der absoluten Kontrolle durch funktionale Distanz.


Deine Kernaufgabe ist die Absorption von Unsicherheit. Das System verlangt von dir, diffuse Komplexität in gerichtete Energie zu verwandeln. Dieser Prozess stockt immer dann, wenn dein „Selbst“ – dein Ego, dein Wunsch nach Bestätigung, deine Angst vor dem Fehltritt – dazwischenfunkt.


Die Kunst der Entkopplung Sich selbst loszulassen bedeutet in diesem Kontext, die Identifikation mit der Rolle des „allwissenden Lösers“ aufzugeben. Es geht darum, sich als Person aus der Gleichung zu nehmen, um die Systemlogik klarer zu sehen.


Wer krampfhaft versucht, keine Fehler zu machen, absorbiert keine Unsicherheit – er verstärkt sie durch Zögern.


Souveränität durch Sachlichkeit Wenn du dich von der emotionalen Last der Unsicherheit löst, gewinnst du kognitive Kapazität zurück. Du triffst Entscheidungen nicht mehr, um dein Selbstbild zu schützen, sondern um die Manövrierfähigkeit der Organisation zu sichern.


Das ist keine Esoterik. Es ist Hochleistungssport im Denken. Es ist die Freiheit, das Schachbrett schneller zu lesen als andere, weil du nicht mehr damit beschäftigt bist, dich selbst auf dem Brett zu verteidigen.


Ausblick: In Säule 3 verlassen wir den Blick auf deine innere Steuerung und schauen auf das große Ganze: Wie du durch Systemische Resonanz (Nachhaltige Führung) nicht nur dich selbst, sondern das gesamte Umfeld an die Spitze führst, ohne auszubrennen.

 
 
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